Gezeitenhäfen an der Westerschelde

An der Westerschelde finden Sie – sowohl am Nordals auch am Südufer – eine Reihe hübscher kleiner Gezeitenhäfen, beispielsweise bei Ellewoutsdijk: Der Hafen wird von zwei langen Längsbuhnen geschützt, aber es herrscht eine ziemlich starke Strömung. Passen Sie beim Einfahren also gut auf. Direkt hinter dem Hafen liegt Fort Ellewoutsdijk. Es wurde 1830 gebaut, und zwar um die Schelde nach der Unabhängigkeit Belgiens zu bewachen. Das Fort ist für Besucher geöffnet.

Am anderen Ufer findet man einen Gezeitenhafen unweit von Paal. Hier liegen Sie in der Nähe des Dorfes Grauwund des prächtigen Naturschutzgebietes „Verdronken Land van Saeftinghe“. Dieser besonders pittoreske Hafen ist, in Kombination mit der breiten Westerschelde im Hintergrund, ein wahrer Traum und daher auch ein beliebtes Motiv bei vielen Fotografen. Eine mit Bojen gut markierte Fahrrinne führt in den Hafen. Bei Niedrigwasser fällt der Hafen vollkommen trocken, daher ist der Hafen für Boote mit Flossenkiel nicht geeignet.