Sint-Martens-Latem

Es ist kein Zufall, dass Sint-Martens-Latem seit jeher als Künstlerdorf bekannt ist. Die doppelte Leieschleife an der St.-Martinus-Kirche ist schon immer ein malerischer Ort gewesen, und es gibt in Latem fast keinen Künstler, der die Flusswindung mit den charakteristischen weißen Häusern am Ufer nicht auf die Leinwand gebannt hat. Auch heute noch ist der Ort eine Quelle der Inspiration. Der Ortsteil Deurle wurde vor einigen Jahren zum schönsten Dorf der Provinz Ostflandern gewählt. Hier findet sich auch das Museum Dhondt-Dhaenens. Die Dauerausstellung mit flämischen Meistern wird um wechselnde Ausstellungen ergänzt. Schauen Sie auf die Website (NL/EN/FR), wenn Sie weitere Informationen zu den Ausstellungen suchen, die von einer kühnen Ausstellungspolitik zeugen. www.museumdd.be

Museum Gevaert-Minne

Das Gebäude in Sint-Martens-Latem, das das Museum Gevaert-Minne beherbergt, ist ebenso außergewöhnlich wie das, was darin ausgestellt ist. Edgard Gevaert, der nicht nur Maler, sondern auch Dichter, Schriftsteller und Komponist war, war verheiratet mit einer Tochter des Bildhauers George Minne und wohnte in dem Haus, in dem sich heute das Museum befindet. Neben Gevaerts Kunstwerken kann man hier Bilder und Skulpturen von George Minne, Xavier De Cock, Albert Servaes, Gustave van de Woestyne, Valerius de Saedeleer, Frits Van den Berghe, Gustave und Leon De Smet sowie Constant Permeke bewundern. Im Schafstall finden regelmäßig Ausstellungen statt, die in Verbindung zum Ort Sint-Martens-Latem stehen. www.sint-martens-latem.be/musea